Schwindelfrei –
Erfahrenes, Verschüttetes, Gefundenes
Käthe Kratz © Gerald Kührer
Schwindelfrei, Verlag Elster & Salis Wien
»Schwindelfrei« – Eine sehr persönliche Chronik, die gleichzeitig eine kollektive Geschichte erzählt und die Parole der Frauenbewegung »Das Private ist politisch« greifbar macht.
Vom kleinen Mädchen mit Nazi-Eltern zur jungen Rebellin, die sich in der Filmakademie Wien als erste Frau einen Studienplatz für das Fach Regie erkämpft, zur selbstbewussten Frau, die als Pionierin preisgekrönte Filme dreht.
Käthe Kratz ringt ihr halbes Leben darum, ihre Herkunft abzustreifen. Gleichzeitig gelingt ihr eine außerordentliche Karriere in einer Männerdomäne. Sie kämpft für sich und für alle Frauen, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
In „Schwindelfrei” zeichnet Käthe Kratz ein analytisches Bild ihres Lebens, das fest verankert ist in den politischen und gesellschaftlichen Bewegungen, die eine ganze Generation prägten: von der Nachkriegszeit über den Umbruch der 68er-Jahre und die Befreiung der Frauenbewegung. Eine zeitgeschichtliche Lebensdarstellung, die das Private und Politische untrennbar zusammendenkt.
» (…) Schwindelfrei ist eine fulminante Lektüre, die zugleich Mut macht, Dinge nicht hinzunehmen.« Ö1, Magdalena Miedl
Eine Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage Freistadt und in Kooperation mit Local-Bühne Freistadt